App-Ansicht Wettkämpfe mit Countdown zum nächsten Wettkampf, Platzierungen und Archiv der Ergebnisse
Saisonplanung

Trainingsplanung Laufen: die Saison auf Zielrennen ausrichten

Im Makrozyklus legst du Phasen mit geplantem Wochenvolumen in Stunden und geplanter Intensität in Prozent an. Rennen bekommen eine Priorität als Hauptwettkampf, wichtiger Wettkampf oder Aufbauwettkampf, dazu Niveau und Ort. Der Makrozyklus zeigt einen Countdown zum nächsten wichtigen Wettkampf, und Hauptwettkämpfe tragen einen Stern.

Für die letzten Wochen vor dem Rennen hilft die Wettkampfplanung: „Wettkampfvorbereitung erzeugen“ schlägt vor, das geplante Wochenvolumen gestaffelt zu senken, bei gleicher Intensität. Ausgangswert ist das mittlere Volumen der vier Wochen davor. Du prüfst zuerst die Vorschau und übernimmst den Vorschlag dann.

  • Ergebnis als Zeit, Platzierung optional dazu
  • Trainingslager, Reisetage und Abwesenheiten im selben Kalender
  • Wochenkopie, auch in den Kalender eines anderen Athleten
  • Kalender-Abo für Google, Apple oder Outlook
Athletin im Unterarmstütz auf der Laufbahn hebt ein Bein an, von schräg oben fotografiert
Einheiten und Krafttraining

Lauf-, Rad- und Schwimmeinheiten mit Krafttraining planen

Eine Laufeinheit setzt du als eigene Sportart-Zeile ins Programm. Sie bringt ihre Pflichtfelder mit, meist Dauer und RPE, oft auch Distanz. Für Triathleten gilt das ebenso für Rad und Schwimmen. Der Parameterkatalog mit rund 40 Messgrößen enthält auch Pace, Herzfrequenz und Geschwindigkeit, und für Intervalle gibt es eine eigene Blockart mit Arbeits- und Pausenzeit.

Fürs Krafttraining stehen über 1.600 Übungen bereit, darunter über 30 zur Lauftechnik sowie Übungen für Sprünge, Rumpfstabilität, Fuß und Sprunggelenk. Im Trainingsmodus der App arbeitet der Athlet Satz für Satz, die Sollwerte stehen schon im Feld. Methodiken dienen als Vorlage für den Aufbau einer Sektion, 17 davon betreffen die Ausdauer.

  • Sportart-Zeile für Lauf, Rad oder Schwimmen
  • Über 30 Übungen zur Lauftechnik in der Übungsdatenbank
  • Sektionsuhr für Intervall, Zirkel, EMOM und AMRAP in der App
  • Lastvorschlag und letzte Leistung im Trainingsmodus
Athletin läuft über die rote Laufbahn, von oben fotografiert, mit langem Schatten
Tests und Aufzeichnungen

Lauftests, Schwimmtests und FIT-Dateien von der Uhr

Im Testkatalog mit rund 150 Tests stehen unter anderem der Cooper-Test, Testläufe über 1, 3 und 5 km, Critical Speed, VO₂max (Labor) und Laktatschwelle. Für Triathleten kommen Schwimmtests über 100 und 400 m und der FTP-Test fürs Rad dazu. Bei mehreren Teilnehmern entsteht eine Rangliste, und jeder Athlet sieht nur seine eigenen Werte.

Im Leistungsprofil stehen auch Schwellen-Pace und kritische Schwimmgeschwindigkeit (CSS); einen eigenen CSS-Test gibt es nicht, den Wert trägst du von Hand ein. Aufgezeichnete Einheiten lädst du am Rechner als FIT- oder GPX-Datei hoch (Analyse-Seite, Pro). Tletify zeigt Route, Herzfrequenz und Höhenmeter, rechnet Zeit je Herzfrequenzzone und TRIMP und verknüpft die Datei mit dem passenden Programm.

Eine Direktanbindung an Garmin, Polar, Suunto, COROS oder Strava gibt es nicht, und Trainings lassen sich nicht auf die Uhr übertragen. Über die App kommen aus Apple Health oder Health Connect Tageswerte wie Ruhepuls, Herzfrequenzvariabilität und Schlaf dazu.

App-Übersicht für Trainer mit durchschnittlicher Readiness, ACWR, Einheiten und nächstem Wettkampf
Readiness und Belastung

Tagescheck und Belastung: sehen, wie die Woche ankommt

Im Tagescheck beantwortet der Athlet vier Fragen auf einer Skala von 1 bis 5: Schlafqualität, Energielevel, Muskelkater und Stimmung. Daraus entsteht ein Readiness-Wert von 0 bis 100. Ist eine Uhr über Apple Health oder Health Connect verbunden, fließen auch HRV, Ruhepuls, Schlaf und Sauerstoffsättigung ein. Du siehst den Tagescheck nur mit Freigabe des Athleten.

Die Tageslast rechnet Tletify als Session-RPE: Dauer in Minuten mal RPE. Daraus entstehen für den Trainer Belastungsverhältnis (ACWR), Monotonie und Strain, die zeigen, wenn eine Woche aus dem Rahmen fällt. Krafttraining und Sprünge laufen getrennt als Tonnage und Bodenkontakte mit. Bei zu wenigen Einheiten steht „Zu wenig Daten“ statt einer Zahl, und Athleten sehen diese Kennzahlen nicht.

  • Kontext-Schlagworte wie Reise oder kürzlicher Wettkampf
  • Fehlende Tage bleiben leer, statt als 0 zu zählen
  • Taper-Auswertung der 14 Tage vor einem Wettkampf (Pro)
  • Saisonverlauf der Wochenlast mit Wettkampfmarken (Pro)

Fragen und Antworten

Kann ich Trainingspläne auf Garmin oder COROS übertragen?

Nein. Tletify hat keine Direktanbindung an Uhrenhersteller oder Strava und überträgt keine strukturierten Workouts auf die Uhr. Läufe kommen als FIT- oder GPX-Datei per Upload am Rechner, Tageswerte wie Ruhepuls und Schlaf über Apple Health oder Health Connect in der App.

Gibt es einen CSS-Test fürs Schwimmen?

Einen eigenen CSS-Test gibt es nicht. Im Testkatalog stehen Schwimmtests über 100 und 400 m; die kritische Schwimmgeschwindigkeit trägst du im Leistungsprofil von Hand ein, ebenso die Schwellen-Herzfrequenz.

Eignet sich Tletify für Laufgruppen und Vereine?

Ja. Mit Pro sendest du ein Programm an bis zu 20 Athleten, für alle gleich oder je Athlet angepasst, und ganze Gruppen übernimmst du in einem Schritt. Mit dem Team-Abo lädst du Athleten über Unterkonten ein. Mehr dazu auf der Seite für Teams.

Sehen meine Athleten ihre ACWR-Werte?

Nein. Belastungsverhältnis (ACWR), Monotonie, Strain und Formkurve sieht nur der Trainer mit Pro- oder Team-Abo, und nur mit Freigabe des Athleten. Athleten sehen in ihrem Dashboard Readiness, Schlaf, HRV und ihre Tagescheck-Werte. Wie Tletify rechnet, erklärt die Seite Belastungssteuerung.

Kann ich als Läufer ohne Trainer planen?

Ja. Mit Basic planst du Makro-, Meso- und Mikrozyklus für dich selbst, trägst Tests und Wettkämpfe ein und nutzt den Tagescheck. FIT-Upload und Belastungskennzahlen gehören zu Pro. Mehr auf der Seite für Athleten.

Tletify startet am 1. Januar 2027

Trag dich in die Warteliste ein – wir schreiben dir, sobald die Registrierung öffnet. Trainer mit eigenen Athleten können sich schon jetzt als Testuser bewerben.

1.1.

2027: Tletify startet. Ab dann 30 Tage kostenlos testen – abgebucht wird erst danach.

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