Das Wichtigste in Kürze

  • Tabellen sind flexibel und vertraut; wer nur für sich plant, kommt oft gut damit aus.
  • Mit mehreren Athleten haken Tabelle und Chat: Versionen, alte Pläne, Ist-Werte zum Abtippen.
  • In Tletify hat jeder Satz einen geplanten und einen Ist-Wert, den der Athlet einträgt.
  • Gesundheitsangaben haben ihren Platz in Tagescheck und Körperprofil, sichtbar nur mit Freigabe.
  • Export als PDF und CSV bleibt möglich, die CSV öffnest du in Excel.
  • Öffentlicher Start am 1. Januar 2027, bis dahin Warteliste und Bewerbung als Testuser.
Tabelle und Messenger

Was Tabellen gut können und wo es im Alltag hakt

Eine Tabelle in Excel oder Google Sheets ist schnell angelegt und lässt dir jede Freiheit bei Spalten, Formeln und Farben. Fast jeder kann sie lesen und ausdrucken, und einen Messenger wie WhatsApp haben die meisten ohnehin auf dem Handy. Für den Anfang ist das oft genau richtig.

Mit jedem weiteren Athleten wächst der Aufwand. Nach jeder Änderung kursiert eine neue Version, doch im Chat steht weiter die alte, und mancher trainiert danach. Ist-Werte kommen als Nachricht zurück: Du tippst sie ab, pflegst Formeln und suchst Plan, Rückmeldungen und Tests aus Dateien und Chats zusammen.

Heikel wird es bei Gesundheitsangaben. Schmerzen, Verletzungen oder eine Erkältung landen schnell im Gruppenchat, wo alle mitlesen und die Nachrichten auf vielen privaten Handys liegen. Dabei zählen Gesundheitsdaten im Datenschutz zu den besonders schützenswerten Daten.

Trainingsmodus der App: Goblet Squat, Satz 1 von 2 mit 10 Wiederholungen und 16 kg als Vorgabe
Was Tletify anders macht

Trainingsplanung ohne Excel: Plan und Ist-Werte an einem Ort

In Tletify legst du ein Programm aus Sektionen, Übungen und Sätzen an und sendest es an bis zu 20 Athleten. Sie öffnen es in der Webapp oder der App, mit demselben Konto. Eine zweite Datei gibt es nicht: Du änderst das Programm selbst, und seine Chronologie hält jede Änderung fest.

Jeder Satz hat einen geplanten und einen Ist-Wert. Im Trainingsmodus steht deine Vorgabe schon im Feld: Der Athlet bestätigt sie oder trägt ein, was er tatsächlich geschafft hat. Danach kann er Intensität und Zufriedenheit angeben. Aus Intensität und Dauer entsteht so ohne eigene Formeln die Trainingslast für die Belastungssteuerung.

Für Gesundheitsangaben gibt es eigene Bereiche: den Tagescheck mit Schlafqualität, Energielevel, Muskelkater und Stimmung und das Körperprofil mit Verletzungen. Beides siehst du nur mit ausdrücklicher Freigabe des Athleten, die er jederzeit widerrufen kann. Tletify dokumentiert, ersetzt aber keine ärztliche Beurteilung.

Gegenüberstellung

Tletify als Excel-Alternative: Aufgabe für Aufgabe

Die Übersicht stellt typische Aufgaben gegenüber: wie sie mit Tabelle und Messenger meist laufen und wie Tletify sie für Trainer mit Pro oder Team löst. Welche Zeilen für dich zählen, hängt davon ab, wie viele Athleten du betreust und wie viel von ihnen zurückkommt.

AufgabeTabelle + MessengerTletify
Plan verteilenDatei oder Bildschirmfoto in den ChatProgramm an bis zu 20 Athleten, in Webapp und App
Aktueller StandNach jeder Änderung eine neue VersionEin Programm, Änderungen in der Chronologie
Ist-WertePer Nachricht, du überträgst sie von HandAthlet trägt sie je Satz ein, deine Vorgabe bleibt
Rückmeldung zur EinheitFreitext im Chat, ohne feste FormIntensität und Zufriedenheit, auf Wunsch mit Notiz
AuswertungFormeln und Diagramme pflegst du selbstAnalyse und Belastungskennzahlen werden berechnet
GesundheitsangabenIm Gruppenchat, alle lesen mitTagescheck und Körperprofil, nur mit Freigabe sichtbar
Drucken und WeitergebenDatei direkt drucken oder verschickenExport als PDF und CSV, die CSV öffnest du in Excel
Freiheit beim AufbauJede Spalte, jede Formel, jedes LayoutFeste Struktur aus Sektionen, Übungen und Sätzen

Typische Aufgaben; Tletify mit Pro oder Team, Stand Oktober 2026

Die letzten beiden Zeilen zeigen, wo die Tabellenkalkulation stark bleibt: Tletify gibt eine Struktur vor, in die nicht jede Eigenheit passt. Dafür pflegst du sie nicht selbst. Wie Programme und Zyklen aufgebaut sind, zeigt die Seite Trainingsplanung.

Trainer hält ein Tablet, der Athlet neben ihm schaut mit, dahinter bewaldete Berge
Umstieg

Umstieg von der Tabelle: so fängst du an

Zuerst legst du deine Programme in Tletify an: neu, mit einer Methodik als Vorlage oder als Kopie einer bereits geplanten Woche. „Vorlage anwenden“ füllt Sätze, Wiederholungen und Pause mit den Mittelwerten der Methodik und schlägt Übungen aus der Übungsdatenbank mit über 1.600 Übungen vor. Fehlt eine, legst du sie selbst an.

Dann holst du deine Athleten dazu. Eine Verbindung entsteht, sobald beide Seiten bestätigen; ganze Gruppen wählst du beim Senden eines Programms direkt aus. Mit dem Team-Abo lädst du Athleten per E-Mail als Unterkonten ein, Kontakt, Gruppe und Rechte werden dabei in einem Schritt übernommen.

Fang klein an, etwa mit einer Gruppe oder einem Block von vier Wochen. Deine Tabelle musst du dafür nicht aufgeben: Programme sowie Makro-, Meso- und Mikrozyklus gibst du als PDF und CSV aus, die CSV öffnest du in Excel.

  • Blockvorlagen wie EMOM 10' oder Tabata 8×20/10
  • Wochenkopie, auf Wunsch mit Progression
  • Vorlagen für ganze Makrozyklen
Ehrliche Einordnung

Wann eine Tabelle für die Trainingsplanung reicht

Planst du nur für dich und tauschst nichts mit Trainer oder Team aus, kommst du mit einer Tabelle oft gut zurecht. Das gilt auch, wenn du wenige Einheiten planst, nichts auswerten willst oder ein ganz eigenes Format brauchst. Dann wäre eine Software vor allem zusätzlicher Aufwand.

Anders sieht es aus, sobald mehrere Menschen am selben Plan hängen und Ist-Werte, Rückmeldungen und Gesundheitsangaben zurückkommen. Dafür ist Tletify gebaut. Es ist ein Abo ohne Gratis-Plan, ab dem Start mit 30 Tagen kostenlosem Test: Basic für das eigene Training, Pro oder Team, um für andere zu planen. Mehr unter Preise und Funktionen.

Fragen und Antworten

Kann ich meine Pläne weiterhin in Excel öffnen?

Ja. Programme, Zyklen, Tests und die Analyse gibst du als PDF und als CSV aus. Die CSV öffnest du in Excel oder einer anderen Tabellenkalkulation und rechnest dort weiter, wenn du willst. Eine .xlsx-Datei erzeugt Tletify nicht.

Brauche ich die Messenger-Gruppe dann noch?

Für das Training nicht unbedingt. In Tletify haben Nachrichten einen Bezug, etwa zu einem Programm, einem Test, einem Wettkampf oder einer Verletzung. Dazu kommen Gruppenchats und Rundnachrichten an eine Gruppe. Ob du die bisherige Gruppe für Organisatorisches behältst, entscheidest du.

Wo liegen die Daten meiner Athleten?

Auf Servern in der Schweiz, übertragen wird verschlüsselt. Tletify setzt keine Werbe- oder Profiling-Cookies und verkauft keine Daten. Tagescheck, Körperprofil und Analyse eines Athleten siehst du nur mit seiner Freigabe, die er jederzeit widerrufen kann.

Funktioniert das Training auch ohne Internet?

In der App ja: Der Trainingsmodus läuft ohne Verbindung weiter, wenn das Programm vorher einmal online geöffnet wurde. Eingetragene Sätze gehen raus, sobald wieder Netz da ist. Die Webapp im Browser braucht eine Verbindung. Wer Papier mag, druckt das Programm als PDF aus.

Ab wann kann ich Tletify nutzen?

Der öffentliche Start ist am 1. Januar 2027, dann erscheinen auch die Apps im App Store und bei Google Play. Bis dahin kannst du dich im Vorverkauf auf die Warteliste setzen oder als Testuser bewerben. Ab dem Start testest du 30 Tage kostenlos; das Zahlungsmittel hinterlegst du bei der Anmeldung.

Tletify startet am 1. Januar 2027

Trag dich in die Warteliste ein – wir schreiben dir, sobald die Registrierung öffnet. Trainer mit eigenen Athleten können sich schon jetzt als Testuser bewerben.

1.1.

2027: Tletify startet. Ab dann 30 Tage kostenlos testen – abgebucht wird erst danach.

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