Athletin mit der Langhantel auf den Schultern, von unten fotografiert, in einem Kraftraum unter einem Zeltdach
Satzplanung

Athletiktraining-Software, die Soll und Ist je Satz trennt

Ein Programm gliederst du in Sektionen und Übungen aus der Übungsdatenbank, jede mit ihren Sätzen. Eine Sektion läuft als Standard, Supersatz, Zirkel, Intervall, EMOM oder AMRAP, auf Wunsch aus einer Vorlage wie „Tabata 8×20/10“ oder aus deiner eigenen. Je Übung wählst du aus rund 40 Parametern, was zählt, etwa Wiederholungen, Last, %1RM, Pause, Tempo, RPE oder RIR, und gibst die Werte je Satz vor.

Der Athlet trägt ein, was er tatsächlich geschafft hat, deine Vorgabe bleibt daneben stehen. Jeder Satz hat einen Ausgang, also geschafft, gescheitert, mit Hilfe, teilweise oder nicht versucht, und kann als Aufwärmsatz markiert werden. So siehst du, wo Plan und Training auseinandergehen, statt es aus dem Gedächtnis zu rekonstruieren.

  • Über 1.600 Übungen, darunter Kraft, olympisches Heben und Mobilität
  • Methodiken füllen Sätze, Wiederholungen und Pausen als Vorlage
  • Mit Pro ein Programm an bis zu 20 Athleten, gleich oder angepasst
  • Programme als PDF und CSV (für Excel) exportieren
Athlet sitzt in einem Kraftraum vor einer beladenen Langhantel und blickt in die Kamera
Maximalkraft und 1RM

Prozentvorgaben aus einem 1RM, das aktuell ist

Für das 1RM gilt eine feste Regel: Es zählt der höchste Wert der letzten 183 Tage, also rund sechs Monate. Gibt es dort keinen, nimmt Tletify den älteren und kennzeichnet ihn als „veraltet“. Werte kommen aus Leistungstests oder aus Trainingssätzen bis 12 Wiederholungen, geschätzt nach Epley oder Brzycki. %1RM-Vorgaben rechnet der Editor direkt in kg um.

Setzt ein Athlet einen neuen Bestwert, legt dir Tletify die betroffenen Einheiten mit altem und neuem Wert vor, und du nimmst den Vorschlag an oder lehnst ihn ab. Ist das 1RM veraltet, kommt die Empfehlung, neu zu testen. Fällt ein gemessener Wert unter 90 % des bisherigen, bekommst du eine Benachrichtigung; Schätzwerte aus dem Training lösen sie nicht aus.

  • 1RM aus verwandten Übungen abgeleitet (33 Verhältnisse), nie als fester kg-Wert
  • 23 Krafttests, darunter 1RM, 3RM, 5RM, IMTP und Handkraft
  • Maximaltests für unter 16-Jährige gesperrt
Trainingsmodus in der App: Goblet Squat, Satz 1 von 2 mit 10 Wiederholungen und 16 kg vorausgefüllt
Trainingsmodus

In der App trainieren: Satz für Satz, die Vorgabe schon im Feld

Mit „Training starten“ sieht der Athlet in der App einen Satz je Bildschirm. Die Sollwerte stehen schon im Feld, er bestätigt oder ändert sie, statt abzutippen. Die Pause läuft als Countdown im Vollbild, Zirkel, Intervall, EMOM und AMRAP haben eine eigene Uhr. „Zuletzt“ zeigt, was er bei derselben Übung beim letzten Mal geschafft hat.

Je nach deinem Trainerprofil gibt der Athlet die Anstrengung je Satz als RPE oder RIR an. Liegt eine Last weit über dem Bestwert, fragt die App nach, und für den nächsten Satz gibt es einen Lastvorschlag, nur als Angebot. Zum Abschluss bewertet er Intensität und Zufriedenheit, und bei Bedarf filmt er einen Satz als Technikvideo bis 12 Sekunden.

  • Läuft offline, wenn das Programm vorher einmal online geöffnet wurde
  • Vorschlag zur Lastsenkung bei niedriger Readiness, nie automatisch
  • Mehrere Athleten in einem Trainingsmodus, etwa im Kleingruppentraining
Analyse für Trainer in der App: Zeitraum 30 Tage, Ø Readiness und Verlauf der Team-Readiness
Belastungssteuerung

Tonnage, sRPE und Fortschritt für Trainer ausgewertet

Aus erledigten Sätzen und Einheiten rechnet Tletify zwei Belastungsachsen, die nie vermischt werden: die mechanische mit Tonnage in kg und Bodenkontakten und die metabolische mit sRPE, also Dauer in Minuten mal RPE, in AU. Aufwärmsätze, gescheiterte und nicht versuchte Sätze zählen nicht; Sätze mit Hilfe zählen zur Tonnage, aber nicht zu Bestwerten.

Mit Pro und der Freigabe deiner Athleten siehst du dazu Belastungsverhältnis (ACWR), Monotonie, Strain und Formkurve, in der Analyse außerdem e1RM-Verlauf, Volumen, Muskelverteilung und Plan gegen Ist, auf Wunsch für mehrere Athleten im Vergleich. Deine Athleten sehen diese Kennzahlen nie. Mehr zur Belastungssteuerung.

  • Bei dünner Datenlage „zu wenig Daten“ statt einer Zahl
  • Ergebnisfilter, etwa alle Kniebeugen ab 100 kg
  • Wochenbericht je Athlet als PDF auf Knopfdruck

Fragen und Antworten

Unterstützt Tletify geschwindigkeitsbasiertes Training?

Nicht mit Messgeräten: Eine Anbindung an Encoder oder andere Bluetooth-Sensoren gibt es nicht. Die Intensität steuerst du über Last, %1RM, RIR oder RPE, und die 1RM-Regel sorgt dafür, dass Prozentvorgaben auf einem aktuellen Wert beruhen.

Kann ich als Personal Trainer meine Kunden abrechnen?

Ja, mit Pro. Du schreibst Rechnungen, auch wiederkehrende, und erfasst deine Zeit. Mit einem verbundenen Stripe-Konto setzt du für ein Programm einen Preis, und der Athlet zahlt online. Bezahlte Programme gehen nur an deine verbundenen Athleten, einen öffentlichen Marktplatz gibt es nicht. Die Preise stehen unter Preise und Funktionen.

Eignet sich Tletify für ein Studio mit mehreren Trainern?

Ja, über das Team-Abo mit Pro-Plätzen für Trainerinnen und Trainer und Basic-Plätzen für Athleten: 1 bis 10 Pro- und 3 bis 50 Basic-Plätze, ab € 93 im Monat. Plätze vergibst du zentral und gibst sie wieder frei; welche Daten ein Trainer sieht, entscheidet jeder Athlet mit seinen Freigaben. Mehr unter Für Teams.

Wie verlässlich ist die Schätzung des 1RM?

Tletify schätzt das 1RM nach Epley oder Brzycki nur aus Sätzen bis 12 Wiederholungen, weil die Schätzung darüber ungenau wird. Je nachdem, wie sicher der Wert ist, gibt die Vorgabe eine Last in kg, eine Spanne von ±5 % oder nur die Anstrengung vor. Die Formeln sind mit Referenzfällen aus der Literatur geprüft.

Tletify startet am 1. Januar 2027

Trag dich in die Warteliste ein – wir schreiben dir, sobald die Registrierung öffnet. Trainer mit eigenen Athleten können sich schon jetzt als Testuser bewerben.

1.1.

2027: Tletify startet. Ab dann 30 Tage kostenlos testen – abgebucht wird erst danach.

Auf die Warteliste