App-Ansicht Mikrozyklus: Trainingswoche mit Aufwärmen, Sprüngen und Beschleunigungen an einem Tag
Saisonaufbau

Konditionstraining Ski alpin: vom Trockentraining zum Rennwinter

Im Makrozyklus legst du die Phasen an, etwa allgemeine Vorbereitung ab dem Frühsommer, spezielle Vorbereitung bis in den Herbst und die Wettkampfphase im Winter. Je Phase planst du Wochenvolumen in Stunden und Intensität in Prozent, dazu Schwerpunkte und Ziele. Rennen und Tests stehen als Punkte im Kalender, Hauptwettkämpfe tragen einen Stern, und ein Countdown zeigt den nächsten wichtigen Wettkampf.

Einen Trainingsblock auf dem Gletscher trägst du als Trainingslager ein, An- und Abreise als Reisetage. Reisetage blockieren keine Planung und zählen in keine Kennzahl. Über Meso- und Mikrozyklus wird aus dem Makrozyklus die Trainingsplanung für jede Woche, und den fertigen Plan speicherst du als Vorlage für die nächste Saison.

  • Phasen mit Wochenvolumen in Stunden und Intensität in Prozent
  • Wettkampfarten wie FIS oder Europacup aus einem Katalog
  • Trainingslager und Reisetage als eigene Kalendereinträge
  • Wochenkopie mit Progression, auch für andere Athleten
Athletin hält einen Medizinball mit gestreckten Armen vor sich, im Kraftraum im Zelt
Trockentraining

Kraft, Sprungkraft und Koordination im Trockentraining

Im Konditionstraining für den alpinen Skisport stehen meist Beinkraft, Sprungkraft, Rumpfstabilität, Gleichgewicht und Ausdauer im Mittelpunkt. Die Übungsdatenbank mit über 1.600 Übungen deckt diese Bereiche ab, von Kraft und Plyometrie über Koordination bis zur Mobilität. Unter den Methodiken gibt es eine zur Kondition im alpinen Skisport mit 45 vorgeschlagenen Übungen.

Im Programm planst du je Satz Wiederholungen, Last oder %1RM, Pause und RPE, und Prozentvorgaben rechnet Tletify in Kilogramm um. Für Zirkel, Intervalle, EMOM und AMRAP gibt es eigene Blockarten mit Uhr in der App. Mit Pro geht ein Programm an bis zu 20 Athleten, für alle gleich oder je Athlet angepasst. Skitechnik-Übungen für den Schnee enthält die Datenbank nicht.

  • Über 1.600 Übungen für Kraft, Sprung, Koordination und Mobilität
  • Methodik zur Kondition im alpinen Skisport mit 45 Übungen
  • Lastvorschlag und letzte Leistung im Trainingsmodus
  • Mechanische Belastung als Tonnage und Bodenkontakte
Athlet springt in einem Trainingszelt auf eine Sprungbox, dahinter eine Langhantel im Rack
Leistungstests

Kraft, Sprünge und Gleichgewicht testen und vergleichen

Tests speziell für den Skisport enthält der Katalog nicht. Unter den rund 150 Leistungstests findest du aber 1RM-Tests wie die Kniebeuge, isometrische Krafttests und den IMTP, Sprungtests wie CMJ, Squat Jump und Drop Jump mit Kontaktzeit und RSI, Bosco-Sprungserien über 15 und 60 Sekunden sowie Gleichgewichtstests wie Y-Balance und Einbeinstand.

Fehlt dir ein Protokoll, das ihr im Verein nutzt, legst du es als eigenen Test an. Ein Test kann mehrere Übungen und Athleten umfassen; bei mehreren Teilnehmern entsteht eine Rangliste, und jeder Athlet sieht nur seine eigenen Werte. Messreihen von Lichtschranken importierst du als CSV- oder TXT-Datei, etwa von Microgate. Maximaltests mit Last sind für unter 16-Jährige gesperrt.

App-Ansicht Analyse mit Team-Readiness über 30 Tage und den Athleten mit den größten Veränderungen
Belastungssteuerung im Team

Belastung und Readiness der ganzen Gruppe im Blick

Im Tagescheck beantworten deine Athleten vier Fragen von 1 bis 5 zu Schlafqualität, Energielevel, Muskelkater und Stimmung. Auf der Seite Tagescheck (Pro) siehst du die ganze Gruppe auf einen Blick, sofern die Athleten ihren Tagescheck freigegeben haben. Die einzelnen Einheiten auf Schnee planst du als Programm, etwa mit der Sportart als eigener Zeile; abgeschlossen und mit RPE versehen, zählen sie zur Belastung wie jede andere Einheit.

Aus Dauer mal RPE entsteht die Tageslast. Daraus berechnet Tletify für dich Belastungsverhältnis (ACWR), Monotonie und Strain; Krafttraining und Sprünge laufen getrennt als Tonnage und Bodenkontakte mit. In der Analyse vergleichst du mehrere Athleten oder eine Gruppe, jeden in eigener Farbe; mehr dazu unter Belastungssteuerung. Athleten sehen diese Kennzahlen nicht.

  • Teamübersicht im Tagescheck, mit Freigabe der Athleten
  • Einheiten auf Schnee mit Dauer und RPE in derselben Belastungsrechnung
  • Verfügbarkeit und Ausfalltage in der Analyse (Pro)
  • Rückkehr nach Verletzung in fünf Stufen dokumentieren

Fragen und Antworten

Gibt es Skitechnik-Übungen oder Skitests?

Nein. Die Übungsdatenbank ist auf Athletik, Kraft, Koordination und Mobilität ausgerichtet; Technikübungen für den Schnee und Tests speziell für den Skisport gibt es nicht. Eigene Übungen und eigene Tests legst du aber selbst an, etwa ein Sprungprotokoll, das ihr im Verein nutzt.

Eignet sich Tletify für Skiclubs und Nachwuchsgruppen?

Dafür sind Gruppen, Programme für bis zu 20 Athleten und das Team-Abo mit Unterkonten gedacht. Für Jugendliche gelten Schutzregeln: Maximaltests mit Last sind unter 16 Jahren gesperrt, Nachrichten unter 14 Jahren; von 14 bis 15 braucht es die Einwilligung der Eltern. Mehr auf der Seite für Teams.

Kann ich die Rückkehr nach einer Verletzung planen?

Ja. Verletzungen dokumentierst du im Körperprofil, die Rückkehr ins Training strukturierst du in fünf Stufen. Freigeben darf nur, wer das Körperprofil bearbeiten darf, etwa Trainer oder Physiotherapeut. Übungen, die eine gesperrte Risikozone betreffen, werden im Programm markiert. Die Auswertungen ersetzen keine ärztliche Beurteilung.

Woher kommt Tletify?

Tletify kommt aus St. Ulrich in Gröden, Südtirol. Die Daten liegen auf Servern in der Schweiz, und Webapp und App gibt es auf Deutsch, Italienisch und Englisch. Wie Trainer mit Tletify arbeiten, zeigt die Seite für Trainer.

Tletify startet am 1. Januar 2027

Trag dich in die Warteliste ein – wir schreiben dir, sobald die Registrierung öffnet. Trainer mit eigenen Athleten können sich schon jetzt als Testuser bewerben.

1.1.

2027: Tletify startet. Ab dann 30 Tage kostenlos testen – abgebucht wird erst danach.

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