App-Ansicht Mikrozyklus: eine Trainingswoche mit den Einheiten eines Tages im Kalender
Saisonplanung

Trainingsplanung Radsport: die Saison in drei Ebenen

Im Makrozyklus legst du die Phasen der Saison an, je Phase mit geplantem Wochenvolumen in Stunden und geplanter Intensität in Prozent als Kurve, dazu Schwerpunkte, Ziele und strategische Notizen. Rennen und Tests stehen als Punkte im Kalender, Hauptwettkämpfe tragen einen Stern. Den fertigen Makrozyklus speicherst du als Vorlage für die nächste Saison.

Der Mesozyklus fasst eine Phase zusammen, der Mikrozyklus zeigt die Trainingswoche als Kalender. So wird aus dem Saisonplan die Trainingsplanung für jeden Tag. Am Rechner verschiebst du Einheiten per Ziehen, und mit der Wochenkopie übernimmst du eine ganze Woche, auch in den Kalender eines anderen Fahrers.

  • Rennen mit Priorität: Haupt-, wichtiger oder Aufbauwettkampf
  • Trainingslager und Reisetage als eigene Kalendereinträge
  • Kalender-Abo für Google, Apple oder Outlook
  • Export von Makro-, Meso- und Mikrozyklus als PDF und CSV
Athlet hält eine Langhantel vor den Schultern, Nahaufnahme im Kraftraum
Einheiten und Krafttraining

Ausfahrten, Intervalle und Krafttraining planen

Eine Ausfahrt setzt du als eigene Sportart-Zeile ins Programm. Sie bringt ihre Pflichtfelder mit, meist Dauer und RPE, oft auch Distanz. Für strukturierte Einheiten gibt es Blockarten wie Intervall mit Arbeitszeit, Pausenzeit und Runden. Der Parameterkatalog mit rund 40 Messgrößen enthält auch Leistung, Herzfrequenz und Geschwindigkeit.

Krafttraining ergänzt die Arbeit auf dem Rad. Aus über 1.600 Übungen baust du Einheiten mit Sätzen, Wiederholungen, Last oder %1RM, und Prozentvorgaben rechnet Tletify in Kilogramm um. Im Trainingsmodus der App arbeitet der Athlet Satz für Satz, die Sollwerte stehen schon im Feld. Für Rad und Triathlon gibt es außerdem eine Methodik zu FTP-Leistungszonen.

  • Sportart-Zeile mit Dauer, RPE und Distanz
  • Blockarten Intervall, Zirkel, EMOM und AMRAP mit Uhr in der App
  • Lastvorschlag und letzte Leistung im Trainingsmodus
  • Keine Übertragung von Workouts auf Radcomputer oder Rolle
App-Ansicht Analyse mit Team-Readiness über 30 Tage und den Athleten mit den größten Veränderungen
Tests und Aufzeichnungen

FTP-Test, Leistungsprofil und FIT-Dateien vom Radcomputer

Im Testkatalog mit rund 150 Tests findest du für den Radsport unter anderem den FTP-Test über 20 Minuten und den Wingate-Test, dazu VO₂max (Labor) und Laktatschwelle. Katalogtests sind in Einstellung und Ergebnisparametern festgelegt, damit Ergebnisse über die Saison vergleichbar bleiben. Die FTP aus dem Test landet im Leistungsprofil des Fahrers.

Aufgezeichnete Fahrten lädst du am Rechner als FIT- oder GPX-Datei hoch, auf der Analyse-Seite (Pro). Tletify zeigt Route, Herzfrequenz, Leistung und Höhenmeter und verknüpft die Fahrt mit dem Programm, das zur selben Zeit geplant war (±90 Minuten). Daraus entstehen Zeit je Herzfrequenzzone und TRIMP, mit Leistungsmesser und FTP auch leistungsbasierte Kennzahlen wie die Belastung jeder Fahrt.

Eine automatische Synchronisierung mit Garmin Connect, Wahoo oder Strava gibt es nicht. Über die App kommen aus Apple Health oder Health Connect Tageswerte wie Ruhepuls, Herzfrequenzvariabilität und Schlaf dazu, aber keine Fahrten.

App-Übersicht für Trainer mit durchschnittlicher Readiness, ACWR, Einheiten und nächstem Wettkampf
Belastungssteuerung

Belastung, Formkurve und Tagescheck im Blick

Für die Belastungssteuerung rechnet Tletify die Tageslast als Session-RPE: Dauer in Minuten mal RPE auf der Skala von 0 bis 10. Daraus entstehen für dich als Trainer Belastungsverhältnis (ACWR), Monotonie und Strain, dazu kommt die Formkurve nach Banister mit Fitness, Ermüdung und Form. Krafttraining läuft getrennt als Tonnage mit und wird nie mit der sRPE verrechnet.

Bei dünner Datenlage bleibt Tletify ehrlich: Unter 8 abgeschlossenen Einheiten in 28 Tagen steht „Zu wenig Daten“ statt eines Werts. Im Tagescheck beantworten deine Fahrer vier Fragen von 1 bis 5 zu Schlafqualität, Energielevel, Muskelkater und Stimmung; du siehst ihn nur mit ihrer Freigabe. Athleten sehen ACWR, Monotonie, Strain und Formkurve nicht.

  • Auswertung des Tapers in den 14 Tagen vor dem Rennen
  • Saisonverlauf der Wochenlast mit Markierung der Rennen
  • Wettkampfvorbereitung erzeugen: Wochenvolumen gestaffelt senken
  • Mehrere Fahrer oder eine Gruppe in einer Analyse vergleichen

Fragen und Antworten

Kann ich Workouts auf den Radcomputer oder die Rolle schicken?

Nein. Tletify exportiert keine strukturierten Workouts, weder als FIT- noch als ZWO-Datei, und ist nicht direkt mit Garmin, Wahoo oder Strava verbunden. Die Vorgaben sieht der Fahrer in der App; die aufgezeichnete Fahrt lädst du danach als FIT- oder GPX-Datei am Rechner hoch.

Wie kommt die FTP in das Leistungsprofil?

Über den 20-Minuten-FTP-Test aus dem Testkatalog: Sein Ergebnis schreibt Tletify ins Leistungsprofil des Fahrers. Mit dieser FTP berechnet die Analyse aus Fahrten mit Leistungsmesser leistungsbasierte Kennzahlen wie die Belastung jeder Fahrt.

Sehen meine Fahrer ACWR und Formkurve?

Nein. Belastungsverhältnis (ACWR), Monotonie, Strain und Formkurve sieht nur der Trainer mit Pro- oder Team-Abo, und nur bei Athleten, die ihm die Analyse freigegeben haben. Fahrer sehen in ihrem Dashboard Readiness, Tagescheck-Werte, Schlaf und HRV. Mehr dazu auf der Seite für Trainer.

Reicht Basic für einen Fahrer ohne Trainer?

Mit Basic planst du Makro-, Meso- und Mikrozyklus für dich selbst und nutzt Tests, Wettkämpfe und den Tagescheck. Den FIT-Upload und die Analyse mit den Belastungskennzahlen gibt es mit Pro. Was du als Athlet bekommst, steht auf der Seite für Athleten.

Tletify startet am 1. Januar 2027

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1.1.

2027: Tletify startet. Ab dann 30 Tage kostenlos testen – abgebucht wird erst danach.

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